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Die Leinenstube im neuen Gewand

Unser kleines Museum „Vom Flachs zum Leinen“, die Leinenstube in den Räumen des Altenbetreungszentrums, hat sich eine Renovierung und Neueinrichtung verdient.

Die Verantwortung dafür und später für die neue Leinenstube hat die Heimatfreundin Christine Warmers übernommen. „ Danke dafür“ sagt die Leiterin unseres Vereins, Christel Westerholz.

Bekannt ist Frau Warmers schon von der Handarbeitsausstellung zum Tag der Regionen.

Gleich begann sie mit den Malerarbeiten. Ihr Mann Reinhard stand ihr sofort helfend beiseite. Nun hat sie mit der Neudekoration begonnen. Viele gute Ideen schwirren durch ihren Kopf. Wir können darauf gespannt sein, wenn alles fertig ist.

Und nun ist alles fertig ..... lesen Sie weiter!

 

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Aber wie begann alles?

Unser kleines Museum - die Leinenstube! 

Aus der Pflanze Lein wurde in der „guten alten Zeit“ durch einen aufwendigen Arbeitsprozess die Flachs- oder Leinenfaser gewonnen. Nach dem Spinnen wurden diese Fäden dann verwebt und das ergab das Leinen oder Linnen. Die Stoffe wurden für die vielfältigsten Bekleidungen verarbeitet. Mittendrin in einem solchen Arbeitsprozess war ein Webstuhl, den man nun im Original und voll funktionsfähig im kleinen Heimatmuseum unseres Vereins bewundern kann. Von Mitgliedern des Vereins in Österreich entdeckt, wo er zerlegt war und als Feuerholz dienen sollte, fand er den Weg bis in die Börde, wo er nun wieder voll funktionsfähig ist.

  Hier auf dem Foto ist der Webstuhl noch im Aufbau.

 

 

 

 

 

 

Daneben kann man in der kleinen Ausstellung die Produkte aus Leinen sehen, wie Bett- und Tischwäsche aus Leinen, oft liebevoll mit Stickerei verziert. Daneben Bekleidungsstücke aus feinem, fast durchsichtigem Gewebe, welche teilweise Leihgaben aus dem Dorf sind. Besondere Beachtung findet ein Taufkleidchen, das schon nachweislich 160 Jahre alt ist, wie ein aufgefundenes Fotos beweist.

  Das Taufkleid ist eine Leihgabe von der Familie Güthge aus Niederndodeleben.

 

 

 

 

 

  

Dieser Korb- Kinderwagen gehört zu den Raritäten.

 

Voller Interesse betrachten die Besucher die ausgestellten Bekleidungsstücke aus  Leinen. Bei so Manchem werden dabei Erinnerungen wach an die Wäschestücke aus Omas Zeit.

 

 

 

Die interessante Ausstellung befindet sich in den Räumen des "Treffpunktes" in der Friedrich-Ebert-Straße. Auf Anfrage bei Christel Westerholz über Tel. 039204 62576 kann man sie zu verabredeter Zeit besichtigen.    

Hier sehen wir den Korb-Kinderwagen noch einmal genauer!

Interessierte Besucher gibt es oft in der Leinenstube, wie das Foto beweist.

Diese wunderschöne und von Hand gearbeitete Haube ist mit Perlen bestickt und mit feiner Spitze verziert. Sie ist eine neue Rarität für die Leinenstube. Sie wurde dem Heimat- und Kulturverein gespendet.

Neben Gebrauchswäschestücken gehört auch diese bestickte Leinen -Tischdecke zu den beachtenswerten Ausstellungstücken. Darauf befindet sich edles Tafelgeschirr und silberne Leuchter.

Neu gestaltet wurde die Ecke, in der die Herstellung von Leinen gezeigt wird.

 

Wir zeigen hier alle Werkzeuge, die man zum Flachsbrechen, zum Spinnen und Weben benötigte.

Auf die neuen Fotowände weist hier Christine Warmers hin, die Aufnahmen von heute und früher von Niederndodeleben zeigen.

 

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

 

Denn unsere Leinenstube präsentiert sich nun in einem neuen Gewand und ist übersichlicher geworden.

 

 


Heimat- und Kulturverein Niederndodeleben Schnarsleben e.V.