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Die Leinenstube lädt zu einem Besuch ein

Um Leinen dreht sich fast alles in unserem kleinen Museum, der Heimatstube. Aber damit immer mal etwas Neues zu entdecken ist, gibt es im Moment eine Fotoausstellung mit alten Fotos. "Niederndodeleben wie es vor 50 Jahren war."

Christine Warmers kümmert sich sehr engagiert um die Leinenstube. Hier erläutert sie die Fotos, die 2017 auf dem Kalender waren.

 

Aber im Wesentlichen wollen wir mit unserem kleinen Museum alles über Leinen darstellen.

Aus der Pflanze Lein wurde in der „guten alten Zeit“ durch einen aufwendigen Arbeitsprozess die Flachs- oder Leinenfaser gewonnen. Nach dem Spinnen wurden diese Fäden dann verwebt und das ergab das Leinen oder Linnen. Die Stoffe wurden für die vielfältigsten Bekleidungen und Haushaltswäsche verarbeitet.

Mittendrin in einem solchen Arbeitsprozess war der Webstuhl, den man nun im Original und voll funktionsfähig im kleinen Heimatmuseum unseres Vereins bewundern kann. Von Mitgliedern des Vereins in Österreich entdeckt, wo er zerlegt war und als Feuerholz dienen sollte, fand er den Weg bis in die Börde, wo er nun wieder voll funktionsfähig ist.

Hier auf dem Foto ist der Webstuhl noch im Aufbau.

 

 

 

 

 Daneben kann man in der kleinen Ausstellung die Produkte aus Leinen sehen, wie Bett- und Tischwäsche aus Leinen, oft liebevoll mit Stickerei verziert. Daneben Bekleidungsstücke aus feinem, fast durchsichtigem Gewebe, welche teilweise Leihgaben aus dem Dorf sind. Besondere Beachtung findet ein Taufkleidchen, das schon nachweislich 160 Jahre alt ist, wie ein aufgefundenes Fotos beweist.

 

Das Taufkleid ist eine Leihgabe von der Familie Güthge aus Niederndodeleben.

 

 

 

Auch die Puppe im Kinderwagen, auf dem Foto unten ist mit  feinstem Leinen Bekleidet.

 Dieser alte Korbkinderwagen gehört zu den Raritäten in unserem kleinen Museum.

 Wenn unsere Leinenstube geöffnet ist, sind immer Besucher da, die sich die alten Sachen genau anschauen.

 Auch auf diesm Foto werden voller Interesse die ausgestellten Bekleidungsstücke aus Leinen betrachtet. Bei so manchem werden dabei Erinnerungen wach an die Wäschestücke aus Omas Zeit.

 

 

 

 Die interessante Ausstellung befindet sich mit in den Räumen des "Treffpunktes" in der Friedrich-Ebert-Straße. Auf Anfrage bei Christine Warmers oder Christel Westerholz kann man sie zu verabredeter Zeit besichtigen.    

Interessierte Besucher gibt es oft in der Leinenstube, wie das Foto beweist.

Diese wunderschöne und von Hand gearbeitete Haube ist mit Perlen bestickt und mit feiner Spitze verziert. Sie ist eine neue Rarität für die Leinenstube. Sie wurde dem Heimat- und Kulturverein gespendet.

Neben Gebrauchswäschestücken gehört auch diese bestickte Leinen -Tischdecke zu den beachtenswerten Ausstellungstücken. Darauf befindet sich edles Tafelgeschirr und silberne Leuchter.

Neu gestaltet wurde die Ecke, in der die Herstellung von Leinen gezeigt wird.

 

Wir zeigen hier alle Werkzeuge, die man zum Flachsbrechen, zum Spinnen und Weben benötigte.

Fein gearbeitete Spitzen gehören auch zu den Ausstellungsobjekten, die Christine Warmers hier neu dekoriert. Sie engagiert sich dafür, dass die Leinenstube immer etwas Neues präsentiert.

Im Moment neu sind von Bürgern gestiftete Puppenhäuser. Sie sind so originalgetreu, dass sie fast das Leben in der guten alten Zeit widerspiegeln.

Unsere Leinenstube präsentiert sich nun in einem neuen Gewand und ist übersichtlicher geworden. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

 

Schauen Sie mal rein - wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Heimat- und Kulturverein Niederndodeleben Schnarsleben e.V.