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 Filmnachmittag

 

 

Die erste Veranstaltung unseres Vereins in diesem Jahr war ein Filmnachmittag über den Sport in Niederndodeleben. Kein Stuhl blieb frei im Eiscafe, so groß war das Interesse an diesem Nachmittag.Dr. Reinhard Weber hatte einen Film über 125 Jahre Sport in Niederndodeleben gezeigt. Bei umfangreichen Recherchen in Dokumenten, preußischen Statistiken und vielen weiteren Unterlagen ergab sich, das es in Niederndodeleben den Arbeiter –Turn- und Sportverein „Freiheit“ gab, 1889 war die erste Turnstunde. In Niederndodeleben gab es auch den bürgerlichen Turnverein „Frohsinn“, dessen Vorsitzender Richard Bollmann sen. war. 1928 hatte dieser Verein 38 Turner.In Schnarsleben gab es den Turnverein „Germania“, der seit 1899 die Gaststätte Hilliger („Schwarzer Adler“) als Vereinslokal nutzte. Auf dem Dachboden bei Hilligers wurde eine Urkunde der „Deutschen Turnerschaft“ gefunden, die aus Anlass des 25- jährigen Bestehens des Turnvereins „Germania“ am 10. Mai 1914 vom Gauvorstand in Magdeburg übergeben wurde.

 Im Film auftretende Zeitzeugen bestätigten diese Recherchen.Der Vorsitzende des TSV Niederndodeleben, Ulrich Seidel, sprach nach dem Film über den Sport, der heute im Ort ausgeübt wird. Der TSV hat 613 Mitglieder, davon sind 260 unter 18 Jahre alt, 57 sind älter als 65 Jahre, sie sind in 5 Abteilungen tätig.Trainingsorte sind die Wartberghalle und der Sportplatz, der auch eine Flutlicht -anlage erhalten hat.

Anschließend konnten wir bei guten Gesprächen Pökelnacken mit Sauerkraut vom Hausschlachter Gerd Arnold genießen. Der Raum im Treffpunkt war bis auf den letzten Stuhl besetzt.Im Anschluss an seinen Film hatte Dr. Weber noch Zeit, um Fragen zu beantworten.

Auch Richard Bollmann konnte interessante Daten zur Geschichte des TSV in Niederndodeleben beitragen, denn sein Vater war eine Zeit lang Vorsizender des Turnvereins "Frohsinn" Niederndodeleben. 1938 bestand der Verein aus 38 Turnern. 

 

Über den Sport von heute informierte uns der Vorsitzende des TSV Niederndodeleben,  Ulrich Seidel. Er konnte nicht ohne Stolz berichten, das der Sportverein heute 613 Mitglieder hat.Eine Urkunde wurde auf dem Dachboden der Familie Hilliger gefunden. Den Abschluss des überaus informativen Abends war ein sehr schmackhafter: Familie Arnold hatte eine deftige Mahlzeit für alle vorbereitet. Es gab Pökelnacken mit Sauerkraut. Das war genau das Richtige nach diesen "sportlichen" Informationen.

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Puppenausstellung

 

 

Die Puppenausstellung soll gerade in der trüben Winterzeit ein Lächeln und Freude in die Gesichter aller Besucher zaubern.In Gedanken dürfen wir uns in unsere eigene Kinderzeit versetzen lassen, in schönen Erinnerungen schwelgen. Puppen waren und sind immer etwas Besonderes.Viele Besucher folgten unserer Einladung und kamen in den Treffpunkt.

Eine große Auswahl an wunderschönen Puppen haben die Organisatoren in dieser Ausstellung zusammengetragen. Es gab über 60 Puppen aus den vergangenen Epochen zu bestaunen. Es wird hier auch sehr deutlich, dass im Laufe der Jahre die Materialien der Herstellung sich immer wieder veränderten. Puppen aus Holz, aus Plastewerkstoffen, aus Gummi und Stoffen, stehen neben alten Puppen aus Porzellan oder Zelluloid. Selbst zwei gehäkelte Puppen sitzen als Pärchen im Regal.

Die beiden Initiatoren Christine Warmers und Regine Gruhn haben viel Zeit und Energie in die Zusammenstellung gesteckt. Ungefähr fünf Wochen lang haben sie sich Gedanken über die Konzeption und Planung gemacht. Hilfe und Unterstützung fanden sie bei den Einwohnern von Niederndodeleben, die ihre Puppenschätze zur Verfügung stellen.Auch ein Puppenhaus ist zu bewundern, mit dem bestimmt schon die Oma gespielt hat. Es stammt aus der Zeit um 1900. Es wurde von Fam. Wendt aus Irxleben zur Verfügung gestellt und gehört mit zu den Kleinoden dieser Ausstellung. Wir können hier einen Ausschnitt aus der Geschichte der Puppen bewundern. Viele sind aus der neueren Zeit, aber es gibt auch viele Puppen, die noch vor 1945 hergestellt wurden. So gibt es noch eine echte Schildkrötpuppe und Puppen in Bördetracht aus der Trachtennähstube des Vereins zu bewundern. Viele Fragen wurden von den Besuchern gestellt und Christine Warmers konnte viele beantworten.

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Mitgliederversammlung 2017

 

Am 9. März 2017 führte der Heimat- und Kulturverein seine diesjährige Mitgliederversammlung durch. Am Anfang stand der Rechenschaftsbericht unserer Vorsitzenden Christel Westerholz. Danach war allen Anwesenden klar, dass auch 2016 ein erfolgreiches Vereinsjahr gewesen ist. Es gab insgesamt 22 Veranstaltungen. Auch im Bericht des Schatzmeisters gab es keine negativen Bilanzen, was die Kassenprüfer bestätigen konnten.

Viel hat sich der Verein für dieses Jahr vorgenommen. Die Vorsitzende gab einen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen für 2017. Diese können nachgelesen werden auf der Seite „Termine“.

Am Schluss bedankte sich die Vorsitzende bei bei eibigen Mitgliedern für die tolle Arbeit im vergangenen Jahr. Ohne die vielen fleißigen Helfer wäre so manche Arbeit im Verein nicht möglich.

 

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Pflanzentauschbörse

 

Die Pflanzenbörse unter der Bismarckeiche hatte auch in diesem Jahr wieder großen Zulauf. Seit vielen Jahren schon ist dies eine traditionelle kleine Veranstaltung im Ortsteil Schnarsleben. Und Viele kamen.

Viele verschiedene blühende Pflanzen waren fein unter der Bismarckeiche aufgereiht. Besonders die jetzt blühenden Blumen fanden besonderes Interesse. Auch Wildkräuter waren unter den Angeboten zu finden. Und so ganz nebenbei war noch Zeit zum Fachsimpeln und nicht nur zum Pflanzen- sondern auch zum Gedankenaustausch. Auch die Gartenfreunde, die noch nichts mitbringen konnten, durften von dem Angebot etwas mitnehmen.

Bis ein heftiger Regenguss die Freude trübte. So mancher Gartenfreund floh schnell in sein Auto. Aber einige Liebhaber an diesem Austausch blieben und zum Schluss wurden die restlichen Plfanzen und Blumen doch noch alle mitgenommen.

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 Im Bus nach Königswusterhausen

 

An einem sonnigen Tag starteten Mitglieder und Freunde unseres Vereins mit dem Bus in Richtung Osten. Gutgelaunt kamen sie am Zielort, Königs Wusterhausen, an. Bevor eine „anstrengende“ Schlossbesichtigung startete, gab es erst einmal ein gutes Mittagessen. So gestärkt, war die Besichtigung gut zu überstehen.

Das Schloss in Königs Wusterhausen gründet sich auf einer Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert. Es wurde 1320 erstmals erwähnt. 1682 wurde es von dem „Großen Kurfürsten“ für seinen Sohn erworben, der es wiederum seinem Sohn, dem späteren Soldatenkönig schenkte. Der jedoch verachtete die Verschwendungssucht des Vaters und nutzte das einfache Schloss in Wusterhausen nur als Jagdschloss und Sommersitz. Er kam regelmäßig zur „Herbstlust“ hierhin. Zu seinen Ehren erhielt der Ort Wusterhausen im Jahre 1717 den Zusatz „Königs“ in der Bezeichnung. Nach dem Tod des Soldatenkönigs verfiel das Schloss. Sein Sohn, Friedrich II., hatte mehr Freude am Bau von Schloss . Ab 1991 fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt durch die Stiftung. Am 30. September 2000 wurden Schloss und Garten wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, heute befindet sich hier erneut ein Zentrum der Kultur. Das Schloss dient wieder als Museum und ist ein Magnet im Südosten Berlins. Verantwortlich für das Schloss und den Schlossgarten ist die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten.

In diesem Schlossgarten konnten dann die vielen Eindrücke geistig verarbeitet werden. Nach einem Kaffee mit einem leckeren Stück Kuchen hieß es wieder, den Bus besteigen und die Heimfahrt antreten. Bereichert mit neuen Eindrücken von einem schönen Tag kamen alle Teilnehmer wieder gut zu Hause an.

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Feier für 25 Jahre Agro Bördegrün – unser Verein war dabei!

 

 

Am 30.April vor 25 Jahren wurde hier in Niederndodeleben die Agro Bördegrün GmbH &Co. KG gegründet. Zu diesem feierlichen Anlass gab viele geladene Gäste, aber auch die Einwohner und Vereine des Ortes waren gern gesehen. Die Agro Bördegrün GmbH & Co. KG agiert seit 1992 erfolgreich am Markt. Das Unternehmen hat einschließlich der vorangegangenen Betriebsform eine lange landwirtschaftliche Tradition in der Börde.
Über 60 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Praktikanten und Auszubildende bewirtschaften über 3.800 ha Ackerland. Moderne Technik in allen Bereichen, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter und ein effizientes Management bürgen dafür, dass die gewachsenen Anforderungen bewältigt werden können.

All dies war ein Grund, zu diesem feierlichen Anlass einzuladen. Es gab viele Attraktionen, ein Teil des Maschinenparks war ausgestellt und für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

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Kräuterwanderung

 

Trotz des ungemütlichen Wetters trafen sich die wissensdurstigen Leute zur Kräuterwanderung in Domersleben bei der „Kräuterhexe“ Marlies Thiele auf ihrem Hof.

Wildkräuter am Weg und in der Wiese wurden uns gezeigt, erklärt und wer es wollte, hat sie probiert. Giersch, Gundermann, Kerbel, Knoblauchraute….und so weiter gaben sich ein Stelldichein. Auch junge Lindenblätter und Birken kann man für sich nutzen.

Anschließend gab es so manches aus diesen Kräutern zur Verkostung, wie Kräutersuppe, Holunderquark, Löwenzahlbällchen, Gänseblümchengelee und Kräuterrollen.

Danke an Marlies, auch für diese köstlichen Leckereien.

Christel Westerholz

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Vortrag über Sicherheit in Haus und Hof

 

Einbruchsicherheit ist wichtig. Dazu gehört selbstverständlich die Sensibilisierung der Bevölkerung. Zu uns kamen zu diesem Thema die Polizeioberkommissare Würdig und Heuer. POK Würdig ist zuständig für die Prävention und POK Heuer ist verantwortliche Kommissarin in Irxleben und erreichbar für alle Bürger in unserem Landkreis über die Gemeinde.

Ihr gemeinsames Anliegen bei unserer Veranstaltung war die Verhinderung von Einbrüchen in Privathäuser. Dabei ist der größte Unsicherheitsfaktor der MENSCH. Wir tun zu wenig für die Sicherung unseres Privatbesitzes, unserer Häuser.

Spitzenzeiten für Einbrüche sind am Vormittag von 9.00 bis 12.00 Uhr, aber auch nachts zwischen 1.00 und 3.00 Uhr. Der vortragende POK beschrieb ausführlich, wie die moderne Sicherung von Türen und Fenstern heute aussehen muss, um unser Hab und Gut vor dreisten Zugriffen zu schützen.

Wichtig ist der Schutz des Hauses außen durch Bewegungsmelder, Rollläden mit Hochschiebeschutz, am besten mit Motoren angetriebene. Außerdem sollten Haustüren und Kellerfenster besonders gesichert sein. Ebenso sollten auch Terrassentüren sicher sein, mindestens mit abschließbaren Fenstergriffen. Terrassentüren sind nahezu das Hauptziel von Einbrechern. Glas wird von den Tätern nur kleinflächig angegriffen, um Lärm zu vermeiden.Die Objekte der Begierde sind heute Geld, Schmuck und kleine elektronische Geräte, wie Smartfon, Tablet u.ä. Flachbildfernseher sind somit sicher!Die beste Prävention ist die Außenhaussicherung und bei Abwesenheit ein guter Nachbar, der mal nach dem Rechten schaut.

Alles in allem war es ein sehr lehrreicher Nachmittag und so mancher Zuhörer ist bestimmt ins Nachdenken gekommen.

Wir danken der SPD in unserem Landkreis, die diese Veranstaltung gesponsert hat, aber nicht zuletzt ein Dankeschön den beiden Vortragenden. 

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Christel las bei Christel

 

Wieder einmal trafen sich am Sonntagnachmittag die Fans unserer Lesereihe mit Christel Scheibe zu einer unterhaltsamen Stunde. Ausgesucht hatte sie dieses Mal das Buch "Die Eisläuferin" von Katharina Münk. In schon bekannter Art und Weise hat Christel Scheibe es auch heute wieder verstanden, die Zuhörer zu fesseln. Geschickt verknüpfte sie die Höhepunkte zu einem neuen Ganzen und brachte damit alle zum Schmunzeln.

Während ihrer Urlaubsreise mit der Transsibirischen Eisenbahn kommt der Regierungschefin einer westlichen Industrienation das Gedächtnis abhanden. In Omsk fällt ihr ein Bahnhofsschild aufs Haupt und stiehlt ihr zwanzig Jahre ihres Lebens und jeden Tag aufs Neue ihre Erinnerungen. Mangels alternativer Kandidaten erfährt die Öffentlichkeit nichts davon. Tag für Tag wird die Chefin von ihrem engsten Mitarbeiterkreis neu »auf Schiene« gesetzt – allerdings mit einigen Nebenwirkungen: Sie regiert plötzlich, als gäbe es kein Morgen, spontan, unvoreingenommen, ja geradezu leidenschaftlich. Und auf der Suche nach ihrem Gedächtnis kennt sie kein Pardon .

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Unser Vereinsfest...

...war ein voller Erfolg. Fast alle Mitglieder waren gekommen und verbrachten einen gelungenen Nachmittag und Abend miteiander. Ein großes DANKESCHÖN  an Ines Bollmann, die uns mit Kaffee und Kuchen und einem tadellosen Service verwöhnte.

Da muss man nichts erklären, die Fotos sprechen für sich!

 

 

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Stadtrundfahrt in Magdeburg

 

 

Am Samstag, dem 5. August trafen sich interessierte Niederndodeleber zu einer Rundfahrt durch unsere Landeshauptstadt. In dem alten Doppelstockbus ging es durch die neu gestaltete Innenstadt. Wir bekamen die neue, moderne Stadt zu sehen, aber auch die neu sanierten alten Bürgerhäuser aus der Gründerzeit rund um den Hasselbach- Platz. Im Anschluss ging es auf ein Schiff der "Weißen Flotte", das uns stromaufwärts bis zum Ende des Rote Horn Parkes brachte. Auch von hier aus war der gotische Magdeburger Dom ein prächtiger Anblick.

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Luther und Kardinal Albrecht - was wir dazu wissen sollten...

 

 

.. das erläuterte uns am Sonntagnachmittag Professoer Mathias Tullner sehr ausführlich und mit großem Fachwissen.

Sachsen-Anhalt ist das Ursprungsland der Reformation, im Zentrum stehen Mansfeld, Eisleben, Wittenberg. Durch die Wahl Albrechts von Brandenburg zum Erzbischof war dieser Verbindlichkeiten in Höhe von 30.000 Gulden eingegangen, die er selbst nicht einlösen konnte. Daher schloss er ein Finanzierungsgeschäft mit dem Bankhaus Fugger ab.

Am 15. April 1514 unterschrieb Albrecht die Schuldverschreibung, worauf die 30.000 Gulden unmittelbar an den Papst ausbezahlt wurden. Das Darlehen war innerhalb von acht Jahren in Jahresraten plus Zinsen zurückzuzahlen. Da Albrecht nicht über die notwendigen Eigenmittel verfügte, sollte die Rückzahlung des Darlehens aus Ablassgeldern getätigt werden, was auch vom Papst genehmigt wurde.

Dabei machte der Papst, in dessen Kompetenz der Ablasshandel lag, die Gewährung von einer Verdoppelung der Summe abhängig. Der Ablass wurde Albrecht für seine Gebiete nur unter der Bedingung gewährt, dass statt der 30.000 Gulden dem Papst 60.000 Gulden als sogenannter Peterspfennig zufließen sollten.Wegen des Neubaues von St. Peter hatte der Papst zum damaligen Zeitpunkt einen geradezu unersättlichen Finanzbedarf.

Für die Magdeburger Kirchenprovinz wurde der Dominikanerprior Johann Tetzel als Generalsubkommissar zur Durchführung des Ablassgeschäftes ernannt. Tetzel war im Ablassgeschäft sehr erfahren und hatte schon 1507 in Preußen eine große Ablassaktion zugunsten des Deutschen Ordens durchgeführt.

Auch in Sachsen und Schlesien war er bereits vorher als Ablassprediger tätig gewesen. Genau dagegen, gegen den Ablass als Geschäftemacherei, wandte sich der Theologe Luther in seiner Aktion vom 31. Oktober 1517.

Am gleichen Tag, an dem Luther seine 95 Thesen formuliert hatte, wandte er sich in einem Schreiben an Bischof Hieronymus Schultz in Brandenburg als den für ihn unmittelbar zuständigen Bischof sowie an Albrecht als seinen vorgesetzten Erzbischof. (Wittenberg gehörte politisch zu Kursachsen, kirchlich zur Diözese Brandenburg, die wiederum zur Erzdiözese Magdeburg.) Später nagelte er sie, der Historie nach, an die Kirchentür in Wittenberg, um sie dem gemeinen Volke bekannt zu machen. Man darf wohl mit Recht davon ausgehen, dass das Eintreten des Kardinals Luther schüzte.

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Tag der Regionen

 

Den Tag der Regionen erleben mit dem Heimat- und Kulturverein – das war das Motto des Tages in Niederndodeleben.

„Land- und Gastwirte, Produzenten, Dienstleister und Handwerker präsentieren gemeinsam mit Vereinen, Verbänden, Bildungsträgern, Kirchengemeinden und Kommunen die Besonderheiten der Region“ – so das Motto des Tages.Nehmen Sie Einfluss auf die Lebensqualität der Region und entscheiden Sie sich für regionales Handwerk, regionale Produkte.

Nach der Devise: „Wer weiter denkt, kauft näher ein“ hat unser Verein wieder das MODEHAUS Nr. 1 eingeladen um die Mode für die nächste Saison vorzustellen. Models aus dem Ort zeigten mit natürlichem Charme tragbare Mode für alle Gelegenheiten. Im vollbesetzten Cafe "Treffpunkt wurde mit Ovation begrüßt - wie immer - Michael Kefalas, der mit Humor und gekonnt die Mode vorstellte. Das Publikum war wie jedes Mal begeistert von seiner Präsentation. Mindestens 100 Besucher waren diesmal gekommen. Im Eiscafe blieb kein Platz frei und es mussten noch Stühle von draußen geholt werden, so beliebt sind inzwischen diese Modenschauen. Zum Schluss präsentierte sich die neue Fotoschau. Motive aus dem Dorf, die immer wieder anzusehen sind. Denn Niederndodeleben verändert sich von Tag zu Tag. Aus dem ehemaligen rein bäuerlichen Dorf ist ein schmucker und ansehnlicher Ort geworden, der immer mehr wächst und sich vergrößert und in dem es sich wunderbar leben und wohnen lässt. Das kann man in den neuesten Fotos sehen.

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Backfrauentreffen

 

Aus guter und bewährter Tradition treffen sich nach dem Bördehoffest alle fleißigen Bäckerinnen zu einem geselligen Nachmittag,  dem sog. Backfauenfrauentreffen. Dafür backen die drei Siegerinnen nochmal ihre leckeren Kuchen und sie werden gemeinsam verkostet. Leider waren die drei Siegerinnen an dem Tag verhindert, aber ihre Kuchen haben sie trotzdem gebacken. Außerdem werden Rezepte ausgetauscht und nocheinmal Gedanken ausgetauscht über das vergangene Bördehoffest.

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Verkehrsschulung 2017

 

Wie schon in den vergangenen Jahren konnten die Einwohner unseres Ortes an einer Verkehrsschulung ganz in ihrer Nähe teilnehmen. Unser Verein hatte wieder einmal Hernn Dieter Frinken eingeladen. Er hatte auch schon 2016 und 2015 die neuesten Verkehrsregeln hier bei uns im "Treffpunkt" erläutert. So also auch heute! Als allerneueste Regelung erläuterte er ausführlich den Gebrauch des Handys im Auto. Die Bestimmungen diesbezüglich haben sich enorm verschärft. Beim Fahren war der Gebrauch bisher schon nicht gestattet, aber nun ist schon die Handynutzung bei stehendem Auto, aber eingeschaltetem Motor untersagt.  Außerdem erörterte er nochmals ausführlich die Bildung von Rettungsgassen bei Unfällen auf Autobahnen. Auch dafür gibt es neue, schärfere Bestimmungen und Ahndungen. Über allgemeine Verkehrsregeln, Überholvorgänge, Radwege, Winterreifen, Fahren auf Autobahnen und diverse Fragen von Seiten der Zuhörer verging die angesetzte Stunde wie im Flug. Mit auf den Weg gab er allen, daran zu denken, dass das Punktesystem jetzt enorm verschärft worden ist, und dass sinnvolles und rücksichtsvolles Autofahren sich immer auszahlt! Wir danken Herrn Frinken für die Zeit, die er sich für uns genommen hat und hoffen, dass er auch im nächsten Jahr wieder die neuesten Verkehrsregeln hier bei uns im "Treffpunkt" erläutern wird.

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Jahresabschluss 2017

 

Wie in jedem Jahr, so trafen sich auch in diesem Jahr die Mitglieder unseres Vereins und die Bürger von Niederndodeleben in der Mittelstraße zu einem gemütlichen Treffen. Gemeinsam mit dem Verein "Wir für Kinder" wurde das kleine Weihnachtsfest organisiert. Bei Glühwein und herzhaftem Essen vergingen ein paar Stunden wie im Nu. Für die besinnlichen Augenblicke sorgte zwischendurch die Bläsergruppe "Schrotewichte".

Und für die kleinen Gäste war der Weihnachtsmann zuständig!

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1050 Jahre Niederndodeleben

 

... aus diesem Anlass gab es 1987 ein großes Fest im Ort mit einem langen Festumzug. Historische Kostüme wurden vom Theater in Magdeburg dazu ausgeliehen. Alte landwirtschaftliche  Maschinen wurden aus Scheunen und Ställen geholt und "aufpoliert", um die Entwicklung seit der alten Zeit darzustellen. Richard Bollmann und Uwe Stahn haben vom Festumzug einen Film zusammengestellt, den sie uns am Sonntagnachmittag präsentierten. Viele der Anwesenden im voll besetzten Eiscafe erkannten sich oder ihre Nachbarn auf den Bildern wieder. Und so manche gezeigte Filmaufnahme lockte ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer. Wir danken den beiden Initiatoren für ihre Arbeit, die sie bei den Vorbereitungen hatten.

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 Busfahrt nach Arendsee

 

Die Fahrt mit dem Bus nach Arendsee war ein Tag der Genüsse! Zuerst war die Besichtigung Herbststimmung am Seeufer - ein Genuss für die Sinne. Eingefangen von Burkhard Einicke, der auch alle anderen Fotos gemacht hat.einer Bäckerei in Salzwedel angesagt, in der echter Salzwedeler Baumkuchen gebacken wird.

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 Aromatherapie - ein Vortrag von Anne Libbe

 

 

Aromatherapie bezeichnet die Anwendung ätherischer Öle zur Linderung von Krankheiten oder zur Steigerung des Wohlbefindens. Schon 2000 v. Chr. soll die Behandlung mit Kräuterauszügen bekannt gewesen sein. Das Wissen darüber bewies schon Hippokrates. Damals wurden Duftstoffe bzw. Pflanzenteile meist in Form von Räucherwerk für therapeutische und rituelle Zwecke angewandt. Auch Hildegard von Bingen wusste die heilende Wirkung von Pflanzenessenzen anzuwenden und in Kneipp’schen Bädern spielten auch Düfte eine Rolle.

Öle und Essenzen sind das beste Feststoffliche, was eine Pflanze zu geben hat. Es kommt direkt aus dem Kern der Pflanze. Warum sollen wir Menschen uns das nicht zunutze machen zum Heilen und Genesen. Alle diese Themen brachte uns Anne Libbe sehr gekonnt an diesem Sonntagnachmittag nahe. Duftstoffe allgemein können in verschiedenen Weisen auf den menschlichen Körper einwirken. Aber wie wirken sie eigentlich?

Als erstes über die Nase – also die Atmung. Dafür sind Duftlampen besonders gut geeignet. Aber auch ein paar Tropfen auf ein Taschentuch sind ausreichend, wenn keine Duftlampe zum Einsatz kommen kann, also unterwegs.
Aber auch die Haut ist ein guter „Aufnehmer“ für Aromen und Essenzen, z.B. als Körper- und Massageöl. Auch durch Bäder kann die Haut die Wirkstoffe aufnehmen. Viele der möglichen Essenzen hat Anne Libbe uns heute vorgestellt und ihre Wirkungsweisen erläutert. Um nur einige zu nennen: Thymian, Pfefferminze, Salbei, Rosmarin, Lavendel, Eukalyptus, Orange, Zitrone, Teebaumöl u.a. Wie und wofür sie wirksam werden können, konnten wir von ihr erfahren.

Am Ende waren alle Zuhörer um einiges wissender. Und vielleicht wird der eine oder andere hin und wieder einmal zu diesen natürlichen Helfern aus der Natur greifen, anstelle zur chemischen „Keule“ aus der Apotheke. Vielen Dank an Anne Libbe, die uns ein bisschen wissender gemacht hat. Auch durch das Anschauungsmaterial und die "Riechproben", die sie mitgebracht hat.

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Heimat- und Kulturverein Niederndodeleben Schnarsleben e.V.