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Platt im Treffpunkt

 

Zum zweiten Mal traf sich die Mundartgruppe der „Plattspreeker“ mit unserem Verein, um einen geselligen Nachmittag gemeinsam zu erleben. Der Saal im Eiscafe war bis auf den letzten Platz besetzt, so sehr waren die Einwohner von Niederndodeleben daran interessiert.. „Eten un drinken tau Oma`s Tieten“ so lautete das Thema und alle waren daran interessiert. Die Älteren hatten diese Zeit erlebt, die Jüngeren kannten sie aus der Kindheit. Und viele Erinnerungen wurden wach bei den Beiträgen der Akteure. Es begann mit der Doläschen Hymne die alle mitsangen und die Uwe Stahn komponiert und hier auf seinem Akkordeon begleitet hat. Die Niederndodeleberin Anneliese Schott wusste alles über essen und trinken aus der guten alten Zeit. Sie erzählte, dass beim Schlachten eines Schweines alles verwertet wurde. Nichts durfte umkommen. Wir erfuhren etwas über einsalzen und pökeln über einkochen und vieles über die Rezepte aus dieser Zeit. Es durfte nichts umkommen und musste das ganze Jahr reichen, bis wieder geschlachtet werden durfte. Selbst der Schweinschwanz wurde zum Scherz dem „bösen Nachbarn“ an den Mantel gehängt.

 

Anneliese Schott beim Vortragen der Rezepte.

Was man alles über Kartoffeln wissen muss, erfuhren wir aus einem Lied von Dr. Erhard Beulecke. Ein Beitrag von Anni Julius ließ die ganze Gesellschaft herzlich lachen. Sie berichtete von einer „Zofe im herrschaftlichen Haus“, der beim Auftragen eines vortrefflich gebratenen Karpfens dieser von der Platte rutscht, gerade auf den frisch gebohnerten Fußboden. Der schmeckte den Herrschaften besonders gut, wussten sie ja nicht, dass der besondere Geschmack vom Bohnerwachs war und nicht von exotischen Gewürzen. Hartmut Hasenkrug erzählte über das Pflaumenmuskuchen im großen Waschkessel und dass man die Spuren in Form von Spritzern später noch an der Waschhausdecke sehen konnte.

Zum Schluss gab es noch ein Rollenspiel, das sich „Beim Doktor“ nannte. Anneliese Schott und Hartmut Hasenkrug brillierten als Akteure und ernteten viel Beifall. Es war insgesamt ein wunderbarer, fröhlicher Nachmittag und unser Dank gilt allen Mistreitern der Plattspreeker, aber auch der guten Verpflegung von der Chefin des Eiscafes.

Danke an alle!

 

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 Filmnachmittag im "Treffpunkt"

 

Im vollbesetzten "Treffpunkt" trafen sich viele Neugierige. Ellen und Rüdiger Schöndube filmten einen Dorfrundgang, um anderen Orts unser Niederndodeleben vorzustellen. So entstand im Jahr 1990 der 1. Teil: „Niederndodeleben – als der Trabi noch übers Kopfsteinpflaster fuhr.“ Vom Wartberg im Westen bis zur Möbelfabrik und dem Bahnhof im Osten konnten wir die damals wichtigsten Punkte des Ortes nocheinmal in Bildern verfolgen. Vom Neubau  von schulischen Gebäuden bis zu diversen Sportanlagen, aber auch alte und neue Häuser und Straßen waren zu sehen.

Danach das Neue: 2012- wurde anlässlich des Jubiläums 1075 Jahre NDL ein 2. Teil: „Niederndodeleben im 3. Jahrzehnt nach der Wende“ gedreht. Hier haben die Filmemacher die Veränderungen dokumentiert. Besonders hervor gehoben wurden die Veränderungen im Schulneubau. Helle neue Klassenräume und eine Sportanlage die ihresgleichen sucht sind in den letzten Jahren entstanden. Niederndodeleben hat in der Dorfentwicklung einen großen Sprung nach vorn gemacht, das konnten wir in den neuen Bilden ganz deutlich erkennen.

Die Produktion und Aufarbeitung der Filme übernahm Dr. Reinhard Weber.

Wir danken den drei "Filmemachern" für diesen unterhaltsamen Nachmittag.

 

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  Berlinfahrt am 13. und 14. Februar

 

Ein Resümee von Harald Laaß:

Auf Einladung unseres Bundestagsabgeordneten ( Wahlkreis Jerichower Land – Börde ) Manfred Behrens (CDU) hatten wir, der Heimatverein Niederndodeleben, die Möglichkeit, gemeinsam mit den Wartbergsängern aus unserem Ort und dem Barleber Chor, Berlin über zwei Tage zu erkunden. Auf der Tagesordnung stand ein Vortrag im Bundesministerium für Gesundheit. Hier wurde die Organisation und die Arbeit in sehr interessanter Weise vorgestellt. Anschließend gab es ein exzellentes Mittagessen auf 207 Meter Höhe im Restaurant des Fernsehturmes. Die Sicht war zwar nicht überragend, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Nach etwas Freizeit ging es auf eine sehr interessante Stadtrundfahrt, vorbei an politischen Orten der Stadt. Aber auch Kreuzberg, Schöneberg, Tegel und andere Sehenswürdigkeiten wurden sehr kurzweilig erklärt. Hierzu stieg eine ortskundige Reiseleiterin, ein Berliner Original, in den Bus ein. Die 2 Stunden vergingen wie im Fluge. In einer urigen Berliner Kneipe war ein kaltes und warmes Buffet für uns vorbereitet. Hier konnten wir mit unserem Gastgeber allerlei, auch persönliches, ganz locker besprechen. Die Nacht war für uns im Upstalsboom Hotel in Berlin- Friedrichshain gebucht.

Der nächste Morgen begann mit einem abwechslungsreichen Frühstück. Sehr früh - um 07:30 Uhr mussten wir im Bundestag sein. Nach der Sicherheitskontrolle ging es in den Plenarsaal. Dort konnten wir von der Tribüne der 80. Plenarsitzung des Bundestags für eine Stunde folgen. Das Thema war ein neues Gesetz “das Starke-Familien-Gesetz“. Es war für alle eine Erfahrung. Beim anschließende Treffen mit unserem Gastgeber im Bundestag und ein Fototermin, konnten wir feststellen, dass Herr Behrens ein Mann aus dem Volk ist, der sich für seine Sache, in seinem Bereich ( u.a. Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur) einsetzt. Zum Abschluss der Infostunde wurde Herrn Behrens ein Geschenk aus der Heimat durch unseren Verein übergeben.

Nach dem folgenden Mittagessen im Stadtteil Moabit stand ein Besuch des Deutschen-Historischen-Museums auf dem Plan. Nach etwas Freizeit neigte sich unser Aufenthalt in Berlin, mit vielen neuen Eindrücken und neuem Wissen, dem Ende. Unser Dank gilt allen Organisatoren der Exkursion, ganz besonders unserem Gastgeber Manfred Behrens, seiner guten Seele in Organisationsfragen Antje Strauß , unserer Berliner Reiseleiterin und der Busfahrerin Sabrina.

Das war ein großartiger Ausflug, den es wohl kaum zu toppen gibt.

 

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Mitgliederversammlung 2019

 Zum 24. Januar hatte unser Vereinsvorstand zur Mitgliederversammlung 2019 eingeladen. Der Saal im Treffpunkt war gut gefüllt, denn die meisten Mitglieder folgten der Einladung, bis auf einige Krankmeldungen. Die Vorsitzende, Christel Westerholz, legte Rechenschaft ab über die Aktivitäten und Veranstaltungen im vergangenen Jahr. Insgesamt konnten wir auf 22 Veranstaltungen zurück blicken. Das war eine sehr gute Bilanz. Inzwischen ist die Mitgliederzahl unseres Vereins auf 48 Mitglieder angewachsen, was auch auf eine gute Arbeit und viel Engagement zurückzuführen ist.

Auch finanziell ist die Vereinskasse im grünen Bereich, denn Fördermittel wurden ausgeschöpft. Das ging aus dem Bericht des Schatzmeisters hervor, dem von den Kassenprüfern eine vorbildliche Arbeit im Sinne des Vereins bestätigt wurde. Es gab keine Beanstandungen.

Mit gutem Gewissen konnten die Mitglieder den Vorstand für die Arbeit von 2018 entlasten.

Alle Mitglieder sprachen der Vorsitzenden und den beiden Stellvertretern ihren Dank aus für die gute geleistete Arbeit im Vereinsjahr 2018.

Im Anschluss an die Rechenschaftsberichte gab Christel Westerholz einen Ausblick auf das neue Vereinsjahr. Auch für 2019 hat sich der Heimat- und Kulturverein wieder viel vorgenommen.

Dazu mehr im Veranstaltungskalender 2019.

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Heimat- und Kulturverein Niederndodeleben Schnarsleben e.V.